Wechseljahre sind schwierig

Wechseljahre sind schwierig

Wechseljahre sind echt schwierig sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Ich habe auch damit zu kämpfen. Manchmal haben mich Schweißausbrüche und Hitzewallungen geplagt. Hormonschwankungen und nur noch eine sehr unregelmäßig Periode zur Zeit. Das macht einen nicht gerade ausgeglichen.

Dann kommt noch dazu, dass wir uns Kinder gewünscht haben keine bekommen haben. Das macht es erst recht schwer die „fruchtbare Phase“ hinter sich zu lassen.

Bei meinem Mann gibt es die Mitlifecrisis auch. „Soll das alles gewesen sein im Leben“? Schneller müde, nicht mehr so unternehmungslustig und bei viel viel Stress auch mal Erektionsstörungen.

Dann hatte er einen Begeisterungsausbruch an meiner Schwester ihrem Geburtstag als im Radio die Nachricht kam, dass Mick Jagger noch mit Anfang 70 Vater geworden ist.

„Das würde mir auch gefallen“.

Ja, Wechseljahre sind schwierig. Hoffentlich ist es bald durchgestanden.

Männer – immer unter Strom

Männer – immer unter Strom

Lesen oder hören, Du hast die Wahl 🙂

 

Männer – immer unter Strom

Männer, immer unter Strom? Ist das so? Und bleibt das so? Der aktiv im Leben stehende Mann ist daran gewöhnt, dass ihm seine Kräfte schier unbegrenzt erscheinen. Dass sich daran irgendwann einmal etwas ändern könnte – das ist der Gedankenwelt des Mannes so fern wie nur irgend etwas in seiner männlichen heilen Welt. Seit der Pubertät, die ihn im Testosteron getaucht hat, lebt er im ihn erfüllenden Gefühl, nein, der Gewissheit, der eigenen „saftvollen“ Unsterblichkeit. Saftvoll – ja doch! Richtig :-). So ein Wort kann doch nur einem Mann einfallen. Aber ein Mann ist nun mal sehr bildhaft veranlagt.

Testosteron schenkt dem Mann nicht nur Haare unter den Armen und am … pardon … Sack. Nicht nur schwellende Muskeln und einen weiteren, vom Manne besonders geliebten und (besonders von ihm) verehrten nun sehr regen Schwellkörper. Nein. Testosteron senkt darüber hinaus seine Stimme auf ein, wenn alles gut läuft, kraftvolles Maß. Testosteron gibt ihm die Ellenbogen, mit denen er sich im Job und wohl auch oft privat durchsetzen kann. Ein Mann erreicht auf diese Weise sehr viel, aber macht sich dabei nicht immer nur Freunde.

Testosteron, wirksamer als Obelix Zaubertrank

Testosteron erfüllt ihn in einer Weise, wie man es nur noch mit der Kraft Siegfrieds vergleichen kann, nachdem er sein Bad im Drachenblut gehalten hatte. Ist aber die Dosis Testosteron aber zu verschwenderisch, kann aus einem Mann auch ein echtes Arschloch werden.  Er mutiert zu einem „unbesiegbaren Helden“. Zumindest glaubt er das von sich. Und leider ist es so: Er setzt sich mit solchen Macho-Eigenschaften tatsächlich öfter durch. Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit für jeden, der es kompromissbereiter und toleranter angehen lässt.

Die drei mit dem Headset

Wir drei haben einen Podcast zu diesem Artikels gemacht. Das heißt, ich, Jochen und Frank , zwei sehr interessanten Männern. Der eine noch zu Beginn seiner Andropause, deren Auswirkungen er nach eigener Aussage gerade zu spüren beginnt. Der Andere bereits jenseits der Andropause. Beide aber mit wahrer Vernunft erfüllt :-). Man sollte meinen, nicht nur Jochen, sondern auch Frank hat schon die (im Rückblick kann ich das tatsächlich sagen) Gnade der Wechseljahre erfahren.

Aber nicht nur ablesen, oder?

Die Idee, den meisten meiner Artikeln eine Zuhörversion anzuhängen, ist mir während dieser sehr humorvollen und ausgeglichenen Zusammenarbeit gekommen. Auch weitere meiner Onlinejournalisten – Mitstudenten haben mich in dem Gedanken bestärkt, eine Podcast – Version hinzuzufügen. Diese Podcasts werde ich nicht wortgleich abgelesen. Ich nutze den Artikel als Basis, gemeinsam mit dem gesammelten Recherchematerial und talke mich durch den Artikel. Als wäre der Artikel mein Gast, der sich selbst noch mal kommentieren darf.

In der Podcast – Version kann ich ausführlicher sein und kleine Schlenker und Exkurse einfügen, die im geschriebenen Artikel keinen Platz finden. Gesprochenes kann schon mal plätschern, Geschriebenes will eine Form. Und … auch ein Vorteil: Ihr könnt meine Pod Talks (ich überlege noch, wie ich die vertonte Version nennen soll) auch von unterwegs oder bei der Arbeit anhören. Sogar beim Putzen, Kochen oder Spülen. Beim Sex vielleicht dann doch nicht, auch wenn mir das eine besondere Ehre wäre :-).

And here comes – the No.1

Dieser Artikel mit seinem Podcast hat einen kleinen Ehrenplatz in meinem Blog. Er ist die Nummer Eins :-). Der allererste Artikel. So wie das erste Bild in einer neu bezogenen Wohnung. So wie Dagobert Ducks erster selbst verdienter Kreuzer, der ihm immer Glück gebracht hat. Vielleicht trägt ja dieser erste Podcast auch mit dazu bei, dass meinem Blog die unverzichtbare Fortüne beschert sein wird. Denn ohne das entscheidende Stückchen Glück, bei allem soliden Handwerk, gibt es keinen Erfolg.

Nochmals meinen Dank an Frank und Jochen. Das war ein tolles Stück gemeinsames Schaffen und hat einen Riesenspass gemacht.

Ach, ich sollte es besser erwähnen. Natürlich ist dieser Artikel im Ironiemodus entstanden, obwohl jedes Wort irgendwie auch wahr ist.

Und genau da beginnt das Problem.

Männergesundheit – wichtiger denn je !

Männergesundheit – wichtiger denn je !

Jeder Mensch wird älter und natürlich kann auch der Mann irgendwann nicht mehr so einfach die täglichen Belastungen und Überlastungen wegstecken. Es beginnt mit körperlichen Beschwerden, etwa Rückenschmerzen oder einer leider wachsenden Leibesfülle. Höchste Zeit, die eigene Gesundheit in den Fokus zu setzen. 

 

Männer und die ungeliebte Vorsorge

 

Es ist ja noch immer so. Männer sterben früher als Frauen. Im Schnitt sogar 6 Jahre früher. Männer sind auch häufiger krank. Der Altersunterschied in der Lebenserwartung liegt aber nicht nur an der schlechteren genetischen Ausstattung des Mannes, sondern an seiner insgesamt mehr laxen Lebensweise.

Die üblichen Männersünden

Zu viel essen, zu wenig Sport, zu wenig Vorsorge, zu viel Alkohol oder andere Stoffe, die der männliche Körper immer wieder abbauen muss. Die Sichtweise eines Mannes spielt hier eine entscheidende Rolle. Da kann ich mich auch nicht von ausnehmen.

Mein Körper war für mich da. Für mich und meine Wünsche und Gelüste. Er hatte mir einfach zu gehorchen. Ich habe ihn so selbstverständlich genutzt wie eine Schreibmaschine oder einen Staubsauger.

Frauen sind in dieser Hinsicht anders.

Sie beobachten sich und ihren Körper von Beginn an kritischer und sind aufmerksamer zu sich selbst und gehen auch wirklich zum Arzt, wenn sie an ihrem Körper etwas ungewohntes wahrnehmen. Wenn also etwas nicht in Ordnung zu sein scheint.

Diese andere Sichtweise auf den Körper hatte dann auch Folgen, die sich heute noch in der Ärztelandschaft niederschlagen. Es gibt Frauenärzte, ja, aber es gibt keine Männerärzte-Kultur. Was sich bei aufmerksamer Suche finden lässt, sind, ein Glück, Urologen mit einer Zusatzausbildung, die sich mit Männerkrankheiten auskennen. Aber niedergelassene „Männerärzte“, das gibt es nicht. 

Damit euch die Suche nach einem guten Andrologen nicht zu schwer wird, habe ich vor, auf midlife-mann.de einen Andrologenfinder einzufügen, so dass ihr ganz bequem mittels Postleitzahl suchen könnt und vor allem auch sehen könnt, wie andere Männer diese Ärzte beurteilen.

Nachdenklichkeit bei Horst (Pseudonym)

Nachdenklichkeit bei Horst (Pseudonym)

Irgendwas hat sich verändert. Körperlich und seelisch. Dass die Wechseljahre damit zu tun haben könnten – auf den Gedanken kam ich nicht, bis ich diese Seite entdeckte.

Aber wenn ich mir die Symptome anschaue, dann passt das recht gut. Ich bin viel dünnhäutiger geworden. Mit Veränderungen umgehen, fällt mir zunehmend schwerer. Mit stressigen Situationen umgehen war auch schon mal einfacher.

Dass dies mit den Wechseljahren zusammenhängen könnte, das war neu für mich. Darüber denkt Mann wirklich nicht nach. Es hilft tatsächlich etwas, wenn man weiß, dass man sich einfach mit der Zeit verändert. So kann ich ein wenig besser damit umgehen.